Vorverkauf Theaterkasse
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Produktionen
Der Rosenkrieg
(2008/2009)  

Harold und Maude
(2007/2008)  

 
Portraitfoto

Regine Lutz

Die Tochter eines Professors besuchte bereits als Gymnasiastin das Konservatorium in Basel. Nach einem Vorsprechtermin erhielt sie 1947 ein Engagement am Schauspielhaus Zürich, wo sie als Arabella in „Miss Sara Sampson" debütierte. Bei der Uraufführung von „Herr Puntila und sein Knecht Matti" 1948 als Kuhmädchen Lisa lernte sie Bertolt Brecht kennen, der sie 1949 an sein Berliner Ensemble holte.
Dort war sie unter anderem 1952 Yvette in „Mutter Courage und ihre Kinder", 1956 Victoria in „Leben des Galilei", 1959 Betty Dullfeet in „Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui" und 1960 Polly in „Die Dreigroschenoper". 1960 spielte sie als Lydia in Carl Sternheims „Die Kassette" erstmals in Westberlin.
Danach führten Gastspiele sie immer häufiger an Theater der Bundesrepublik. 1968/69 war sie in Basel, 1978 am Residenztheater in München und 1979 am Thalia-Theater in Hamburg engagiert. Von 1980 bis 1985 gehörte sie zum Ensemble des Berliner Schillertheaters. In diese Zeit fiel der Tod ihres Ehemannes, den sie 1970 geheiratet hatte.
Seither wirkt Lutz als freischaffende Schauspielerin und nahm zunehmend Aufgaben für das Fernsehen und den Film wahr. Besondere Bedeutung erlangte sie als Schauspiellehrerin. Seit 1994 ist sie Dozentin für Rollenfach an der Bayerischen Theaterakademie München. Im Juni 2005 übernahm sie an der Hochschule für Musik und Theater München eine Honorarprofessur.
1993 erschien „Schauspieler, der schönste Beruf", ein Lehrbuch, das sie - nach ihrer Aussage - für „Schauspieler geschrieben (hat), die sich ratlos vorkommen und von den Regisseuren im Stich gelassen fühlen": „Natürlich habe ich alle Ratschläge, Erklärungen und Wegweiser aus meinen Erfahrungen genommen - der Trick, den ich dabei anwandte, ist, dass ich hauptsächlich die Schlussfolgerungen aus meinen Miss-erfolgen zog, denn aus Erfolgen können andere gar nichts lernen."