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Szenenfoto: Acht Frauen 
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Pressestimmen zu „Acht Frauen”

DIE GROSSE KARIN BAAL IM ROLLSTUHL

Ihr Debüt 1956: "Die Halbstarken". Seitdem hat sie in über 300 Filmen mitgewirkt. Und jetzt das: die große Karin Baal (65) im Rollstuhl! Beim Krimi-Spaß "Acht Frauen" in der "Komödie" wird der Star auf die Bühne gefahren.

"Zum Glück schreibt ihr das nur die Rolle der "Mamy" vor. Ein Genuß, wie sie die schräge Alte spielt. Habgierig ist sie, geizig, dem Suff ergeben. "Acht Frauen" heißt der Krimi-Spaß des französischen Autors Robert Thomas. Mit der Premiere eröffnet die "Komödie an der Steinstraße" (gerade für 220000 Euro saniert und mit neuen Stühlen ausgestattet) als erstes Düsseldorfer Theater die neue Saison. Urteil: Sehenswert!"

BILD Düsseldorf
04. August 2006,
verfaßt von Michael Grixa
SCHRILL, SCHRÄG, SCHAURIG

"8 Frauen" feierten in der Komödie Premiere: 2 Stunden Bissigkeiten

"Den meisten Beifall heimst Billie Zöckler als unverstandenes Mauerblümchen ein. Eine Rolle, die sie buchstäblich umwerfend interpretiert."

Express
04. August 2006,
verfaßt von Michael Grixa
IN DIESEM HAUS KANN JEDE FRAU EINE MÖRDERIN SEIN

Ausverkaufte Premiere: "Acht Frauen" antworten in der Komödie an der Steinstraße auf die wunderbare Verfilmung von Francois Ozon mit Witz, derber Komik und Belanglosigkeiten.

"Rasanter Schwung. Da ist zunächst Ehefrau Gaby, und was Sabine Kaack aus dieser Rolle macht, dürfte allein schon den Besuch lohnen. Fulminant gibt sie die Hausherrin, verleiht dem Stück einen derart rasanten Schwung, daß man geneigt ist zu glauben, sie spiele ihren Text ebenso souverän wie mit dem Rest des Personals. Nicht zu vergessen Beate Abraham als Hausdame Chanel."

Neue Rhein Zeitung
04. August 2006,
verfaßt von Thomas Hag
GALLEBITTER IM "WEIBERSTIFT"

Die Krimi-Komödie "Acht Frauen" von Robert Thomas versammelt diese in einem edlen Landhaus. Ein Mord geschieht - jede ist verdächtig. In der "Komödie" an der Steinstraße hat Daniel Call das Stück inszeniert - unter anderem mit Karin Baal.

"Bei "Acht Frauen" stehen Karin Baal und Tochter Therese Lohner zum ersten Mal gemeinsam auf einer Theaterbühne.

Das behagliche Gefühl im neuen Gestühl und die Aussicht auf "Acht Frauen" schwebten als gutes Omen über der ersten Spielzeit-Premiere der "Komödie".

Allen voran die überspannte Giftspritze Gaby, die Sabine Kaack mit unverhohlener Lust als Oberzicke gibt.

In der "Komödie" erleben wir nun ein liebevoll geformtes Ensemble, das sich die Bälle uneitel zuspielt. Der auch als Bühnenautor erfolgreiche Regisseur Daniel Call läßt seine Damen-Riege zur Hochform auflaufen.

Was bleibt, ist die Erinnerung an ein glänzendes wie gleichwertiges Ensemble. Silvia Seidel überzeugt als burschikoses Hausmädchen, Therese Lohner als kaprizöse Pariserin, Beate Abraham als dröge Köchin. Und dann natürlich Karin Baal, die ihre Rolle als verschlagene Großmutter mit Hang zum Flachmann genußvoll zelebriert. Ein durchweg unterhaltsamer Abend - rauschender Beifall bei der Premiere."

Rheinische Post
04. August 2006,
verfaßt von Regina Goldlücke
IN DIESEM HAUS KANN JEDE FRAU EINE MÖRDERIN SEIN

Acht Frauen, acht Schauspielerinnen, acht Mal voller Köpereinsatz - die turbulente Bühnenversion von Thomas´ "Acht Frauen" hat das Potential zum Hit.

„Was "Acht Frauen" in einer verschneiten Villa erleben, zeigt Regisseur Daniel Call als dichtes Kammerspiel mit vielen komödiantischen Elementen. Gediegen ist die holzvertäfelte Villa (Bühne: Tom Grasshof). Bei allem Tempo gelingt der Spagat zwischen Ernst und Heiterkeit, Melancholie und Slapstik. Während reichlich Gift verspritzt wird, schießt Billie Zöckler den Vogel ab. Sie hüpft wie ein trotziges Kleinkind, gibt den sterbenden Schwan und füllt ihre Rolle als alte Jungfer mit so vielen Facetten, daß das Zusehen einen Mordspaß macht. Nicht jede Gesangseinlage der Figuren ist zwar eine stimmliche Offenbarung, Zöcklers dafür ein Höhepunkt.

Entfalten kann sich auch Therese Lohner, die als verruchtes schwarzes Schaf mit ihrer eigenen Mutter im Rampenlicht steht: Karin Baal verspürt als geizige Oma einen heimlichen Hang zu Spirituosen.

Alice von Lindenau und Isabel Baumert mimen munterte Töchter, Beate Abraham ist die gute Seele des Hauses, Silvia Seidel eine spröde Dienstbotin. Selbst wenn laut gekreischt oder beim Gestikulieren übertrieben wird, entsteht nie das Gefühl, daß die eine die andere ausstechen will - der Zickenalarm überzeugt, weil er ganz offensichtlich nur inszeniert ist. Als Kinofilm wurde der gut gebaute Krimi ein Hit. In der Bühnenversion könnte er es werden.“

Westdeutsche Zeitung
04. August 2006,
verfaßt von Martina Thöne