Kontakt
Komödie Düsseldorf GmbH
Steinstrasse 23
40210 Düsseldorf
Vorverkauf Theaterkasse
Mo.-Sa.: 10.00 - 19.00 Uhr
Sonntag: 16.00 - 18.00 Uhr

Tel: 0211 - 32 51 51
Tel: 0211 - 13 37 07
abo@komoedie-steinstrasse.de
sonntag@komoedie-steinstrasse.de
Verwaltung
Tel: 0211 - 30 20 10 30
Fax: 0211 - 39 68 63
info@komoedie-steinstrasse.de
Bankverbindung
Stadtsparkasse Düsseldorf
BLZ 300 501 10
Konto-Nr. 100 131 83
 
Der Rosenkrieg 
Bilder: 1 | 2 | 3

Pressestimmen zu „Der Rosenkrieg”

Ehekrieg mit Knalleffekt

In der "Komödie" hatte das Stück "Der Rosenkrieg" Premiere. Die Vorlage von Warren Adler wurde bekannt durch die Verfilmung mit Kathleen Turner und Michael Douglas. Zu sehen gibt es eine flotte Inszenierung, die in der berühmten Szene mit dem Kronleuchter gipfelt.
Natürlich hat man die eindrucksvollen Bilder vom Film noch im Kopf. Und ist erst mal zufrieden, dass die Lösung für die Schlüsselszene mit dem Lüster glaubwürdig umgesetzt wurde. Auch die Stationen einer 18-jährigen Ehe werden sehr kurzweilig aufgerollt – die erste Begegnung bei einer Versteigerung, dann die Wonnen der Verliebtheit.
„Meine Ehe war eigentlich völlig in Ordnung“, versichert Oliver, souverän gespielt von Klaus Nierhoff, „es lief wie geschmiert. Zwei fabelhafte Kinder, eine florierende Kanzlei.“ Barbara dagegen berichtet von einem Egoisten, der ihren Plänen, sich mit einem Partyservice Unabhängigkeit zu verschaffen, Widerstand leistet. Ausgerechnet ein Krankenhausaufenthalt ihres Gatten löst in ihr eine Initialzündung aus: „Ich will die Scheidung!“
Die Bandagen werden härter, die Gefechte blutiger. Sie verdirbt seine Orchideen, er ihre Speisen. Sie sperrt ihn in die Sauna ein, er überfährt ihre Katze. Die heißt blödsinniger Weise Verona, während sein Hund, na klar, auf den Namen Franjo hört.
In weiteren Rollen wirken Udo Bodnik und Sabine Schmidt-Kirchner mit. Die großartige Regine Lutz kommt leider nur ganz kurz zum Zug, gewinnt mit ihrem charmanten Schwyzerdütsch-Auftritt aber schnell die Herzen.
Ein unterhaltsamer Abend mit viel Beifall für das Ensemble.

Von Regina Goldlücke
(Rheinische Post, 13.03.2009)
Rosenkrieg mit Gift und Galle

Bissig, gemein, amüsant: Kampf der Geschlechter in der Komödie
Gleich im Anschluss zur ausverkauften Kaktusblüte ist Hausherr Helmuth Fuschl erneut ein Glanzstück gelungen. Klaus Nierhoff und Maria Bachmann verkörpern Streithahn- und huhn mit höchst ansehnlicher Bösartigkeit. Gernot Endemann und Heinrich Schmieder (der noch ein bisschen mehr) geben ganz trefflich die "Rechtsverdreher" ab. Das Ganze im Übrigen in einem Bühnenbild mit Treppen, Galerie und beweglichen Büros, das ebenso zweckmäßig wie originell ist.
Für "flankierende Maßnahmen", aber das durchaus gekonnt, sorgen Sabine Schmidt-Kircher, Udo Bodnik, Christian Diederichs und die goldige Regine Lutz.

Von Michael Grixa
(Express, 13.03.2009)
Der Rosenkrieg

Turbulente Komödie voller Bissigkeiten und Gemeinheiten.

(Express, 13.03.2009)
Eskalation einer Ehe

Komödie beginnt den "Rosenkrieg" mit einem Knalleffekt
Aufgeregte Schreie, ein lauter Krach und die Engel singen Halleluja: Mit einem Knalleffekt beginnt die Deutsche Erstaufführung von „Der Rosenkrieg“ in der Komödie an der Steinstraße. Das Stück von Warren Adler wurde durch den gleichnamigen Kinohit mit Michael Douglas und Kathleen Turner weltberühmt.
Unter einem Kronleuchter begraben liegen Oliver (Klaus Nierhoff) und Barbara (Maria Bachmann) Rose. Die berühmte Szene aus dem Kinohit ist der Einstieg in die Ehekomödie, die rückblickend erzählt wird.
Das Leinwandspektakel lässt sich nicht eins zu eins auf die Bühne übertragen. Das ist auch gar nicht nötig, denn die Inszenierung von Regisseur Helmuth Fuschl hat ihre ganz eigenen Stärken. Viel ist der Fantasie des Zuschauers überlassen, funktioniert über die Erzählebene und muss im Kopf entstehen. Dazu trägt das raffiniert gelöste Bühnenbild (Thomas Pekny) bei. Ein Stahlgerüst, schlicht und einfach, dient als Kulisse für die unterschiedlichen Schauplätze und symbolisiert zugleich den Ehekäfig, in dem die Roses gefangen sind.
Klaus Niehoff gefällt in der Rolle des smarten Oliver. Sichtlich Spaß hat Schauspiellegende Regine Lutz, die als Mutter des schweizer Botschafters einen charmanten Kurzauftritt hat.

von Sabine Kautz
(Rhein-Bote, 18.03.2009)
Kampf bis aufs Messer

Wenn es um den "Rosenkrieg" geht, darf der Kronleuchter nicht fehlen. Auch in der Komödie nicht, wo seit gestern die gleichnamige "Ehe-Komödie" von Warren Adler zu sehen ist, rummst es mächtig. Am Anfang und am Ende. Sozusagen als Rahmen für die Wortgefechte, die in knapp 90 Minuten vorüberziehen. Denn das einst glückliche Ehepaar Rose führt eine todbringende Schlacht. Hausherr Helmuth Fuschl setzte das Stück - weltbekannt durch den Hollywood-Streifen mit Michael Douglas und Kathleen Turner - auf die kleine Bühne an der Steinstraße.

von Michael-Georg Müller
(NRZ, 13.03.2009)
Nach Bühnen-Krieg großer Party-Friede

Friede, Freude, Eierkuchen nach dem Rosenkrieg beim Premieren-Publikum. „Reinigende Gewitter“ frischen den Ehealltag bei Comedystar Kalle Pohl und Gattin Michaela auf, doch Rosenkrieg mit Kronleuchter fürs ultimative Ende gibt´s im Hause Pohl nicht. Mit privaten Rosenkriegen hat Marianne Rogée ebenso wenig was am Hut wie mit Ischia als künftiger Wahlheimat. „Isolde Pavarotti ist reif für die Insel – nicht ich“, stellt die Darstellerin der „Lindenstraßen“-Kultfigur klar, die aus der Serie "rausgeschrieben" wird.
Vor 40 Jahren haben sich Buskönig Günther und Uschi Pannenbecker beim Kirmes-Feuerwerk kennen- und liebengelernt. Seither herrscht Friede statt Krieg beim Schützenoberst und seiner Uschi – genauso wie seit fast 42 Jahren bei Eishockey-Idol Walter Köberle und seiner Gabi. Rosenkrieg-Protagonistin Maria Bachmann wurde vom Besuch ihrer besten Freundin Anna-Maria Kaufmann überrascht. Die Musical-Diva ist übrigens mit der Tournee gleichen Namens beschäftigt, die sie im Herbst auch nach Duisburg führt.

Von Gisela Rudolph
(Express, 13.03.2009)