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Denn sie wissen nicht, was sie erben 
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Pressestimmen zu „Denn sie wissen nicht, was sie erben”

Denn sie wissen nicht, was sie erben Eine heiter-sarkastische Uraufführung in der Komödie mit Kalle Pohl.

„Denn sie wissen nicht, was sie erben“ feierte jetzt umjubelte Uraufführung im Lustspielhaus an der Steinstraße - mit Kalle Pohl und Andrea Spatzek. Mit zwei illustren, durch TV bekannte Mimen, die alle Register intelligenten und spitzüngigen Boulevard-Humors ziehen. Pohl, der Großmeister kabarettistischer Kalauer und flockig gemeiner Sprüche - Spatzek (seit 25 Jahren regelmäßig zu sehen in der Seifenoper „Lindenstraße“) ist die sprachgewaltige Schauspielerin, die sich keine Sekunde von Kalle Pohl an die Wand spielen lässt, kontert, hinreißend Mitgefühl heuchelt und dabei stets mit geballter Faust in der Kittelschürzen-Tasche.
Scharf gewürzte Pointen
Allein schon wegen der flinken Duelle zwischen dem ungleichen Erbschleicherpaar und ihrem Pendant, dem verschrobenen Vetter Eugen (überspitzt gespielt von Momme Mommsen) lohnt sich der Besuch in der gut klimatisierten Komödie. Nur von den scharfgewürzten Pointen lebt das Stück, das TV-Autor und Schriftsteller Erich Virch seinem Freund Pohl auf den Leib zuschnitt. Haarsträubend sind manche Verwicklungen und Verwechslungen, die nur mit extrem angezogenem Tempo erträglich sind.

Von Michael-Georg Müller
NRZ, 16.07.2010
Jubelsturm für Kalle Pohl

Bravorufe. Stehende Ovationen. Mit einem Jubelsturm feierte das Publikum gestern abends um 22 Uhr die Premiere von Kalle Pohl und seinen Mitstreitern in der Komödie „Denn sie wissen nicht, was sie erben“.
Ein herrlich witziger Theaterabend mit schrägen Typen.
Der Dreh- und Angelpunkt ist der urkomische Kalle Pohl, der wunderbar übers Älterwerden und die Frauen philosophiert. Flotte Dialoge. Pointen wie Hammerschläge. Eine abgedrehte Geschichte.

Von Jörg Hakendahl
Bild, 15.07.2010
Großer Jubel für Erbschleicher Kalle Pohl

Komödie an der Steinstraße feiert „Denn sie wissen nicht, was sie erben“ Premiere.
In groben Zügen ist das die Handlung des jetzt in der Komödie an der Steinstraße uraufgeführten Stückes „Denn sie wissen nicht, was sie erben“. Bis die zu Ende erzählt ist, kommt es zu zahlreichen Verwicklungen und Verwechslungen, wobei sämtliche Register des Boulevardtheaters gezogen werden: Da bleibt eine Hand in der Urne stecken, statt der Asche von Nachbar Olaf wird ein halbes Pfund Weinbrandbohnen beigesetzt und seine lebenslustige Witwe (Ruth Willems) wirft sich dem vermeintlichen Alleinerben Eugen an den Hals. Vollends absurd wird es, als auch noch eine gestrenge Ordensschwester (Michaela Klarwein) vom Seniorenstift „Waldfrieden“ zur Überprüfung der Verhältnisse im Hause Buschmeier anrückt. Da wird bis zum Ende kein Witz links liegen gelassen.
Kalle Pohl ist der unbestrittene Star des Stückes an der Komödie.
„Lindenstraßen“-Darstellerin Andrea Spatzek spielt gewohnt solide, ist dabei aber weniger Komödiantin, sondern viel mehr Stichwortgeberin für Kalle Pohl, dem das Stück von Erich Virch auf den Leib geschrieben wurde. Pohl kölscht sich durch die Kalauer, wechselt Kleider und Identitäten und ist der unbestrittene Star der Produktion. Er sorgt für ein flottes Tempo und die meisten der Witze gehen auf seine eigenen Kosten. Momme Mommsen, der den etwas minderbemittelten Vetter Eugen spielt, tut dies offensichtlich mit großem Spaß an der Sache und sorgt ebenfalls für viele Lacher im Publikum.
„Denn sie wissen nicht, was sie erben“ ist aber eine durchweg amüsante Farce ohne großen Tiefgang oder Hintersinn. Dem Publikum bescherte sie fast zwei vergnügliche Stunden und dem Ensemble donnernden Applaus.

Von Jeanne Andresen
Westdeutsche Zeitung, 16.07.2010
So lustig kann erben sein

In der Komödie an der Steinstraße hatte das Stück "Denn sie wissen nicht, was sie erben" Premiere. In den Hauptrollen begeisterten der Kölner Komiker Kalle Pohl und der "Lindenstraßen"-Star Andrea Spatzek.
Von Anfang an hat er ein leichtes Spiel. Es reicht, dass Kalle Pohl im gestreiften Schlafanzug über den Boden krabbelt und Tantes Gebiss aufklaubt – schon fliegen ihm die Herzen in der "Komödie" zu. Auch Andrea Spatzek, Star aus der "Lindenstraße", wird mit Auftrittsapplaus bedacht. Die Uraufführung "Denn sie wissen nicht, was sie erben" beginnt flott und lustig.
Pohl kalauert munter vor sich hin. Jeder Satz ein Treffer, manchen Gag hat er selbst beigesteuert. Er war es auch, der seinen Freund Erich Virch, bisher bekannt als Autor für Kabarett- und Liedertexte, ausdrücklich zu dessen Boulevard-Erstling ermuntert hat. Mit dem eindeutigen Gesuch: "Setz dich auf den Hintern und schreib mir ein knackiges Stück!" So kam die Auftrags-Produktion der "Komödie" zustande. Und tatsächlich, auf der Düsseldorfer Bühne ist der beliebte Kölner Komödiant ganz in seinem Element.
Weil Kalle Pohl Dreh- und Angelpunkt der Bühnenturbulenzen ist und alle anderen mitreißt, kennt die Begeisterung beim Großteil des Premieren-Publikums keine Grenzen. Es fühlt sich prächtig unterhalten, quietscht vor Vergnügen und spendet dem Ensemble stehend Applaus.

Von Regina Goldlücke
Rheinische Post 16.07.2010
Wirbelwind Kalle heizte Zuschauern mächtig ein

„Denn sie wissen nicht, was sie erben“ in der Komödie: chaotisch, quirlig, witzig, herrlich!
Draußen brachte der heftige Gewittersturm ersehnte Abkühlung, in der Komödie heizte Wirbelwind Kalle Pohl den Zuschauern im klimatisierten Saal ein.
Dem Komödianten und Schauspieler hatte Erich Virch „Denn sie wissen nicht, was sie erben“ auf den Leib geschrieben. Als Dietrich Buschmeier räumt der quirlige Pohl neben Andrea Spatzek als Ehefrau Edith zwei Stunden lang das volle Programm an irrwitzigen Wirrungen, Bäumchen-wechsel-dich-Spielchen und Kabarett vom Geschlechterkampf bis zur vergreisenden Gesellschaft ab.
Den Mix aus Chaos, Klamauk und Klischee hat Dominik Paetzholdt als richtig munteren Sommerspaß inszeniert. Das Ensemble, zu dem auch Michaela Klarwein als gestrenge Schwester Severitas und Ruth Willems als lustige Witwe Doris gehören, setzt dies entsprechend um.

Unter den höchst amüsierten Gästen (die Komödie war ausverkauft) auch DEG-Legende Walter Köberle. Und der war begeistert: „Ein tolles Stück mit perfekten Passagen“, lobte er die Aufführung an der Steinstraße.

Von Gisela Rudolph
Express, 16.07.2010
Der doppelte 60er

Sie wollten ohne großen Wirbel ihren Sechzigsten feiern. Komödien-Chef Helmuth Fuschl zog es dazu nach Venedig und der Freundeskreis-Vorsitzende Wolfram Eckardt fuhr nach Rom.
Umso mehr war Wolfram Eckardt überrascht, als ihn nach der Freundeskreis-Premiere die Komödien-Chefs Paul Haizmann und Helmuth Fuschl auf die Bühne baten und ihm das gesamte Ensemble - Kalle Pohl, Andrea Spatzek, Momme Mommsen, Silvana Sansoni, Michaela Klarwein und Ruth Willems - ein Geburtstagsständchen sang. Oberbürgermeister Dirk Elbers, stellvertretender Vorsitzender des Freundeskreises, hielt eine launige Rede und fühlte sich auf der Bühne sichtlich wohl. Von der Komödie gab es dann auch noch die obligatorische Geburtstagstorte mit Konterfei des Jubilars.

Stadtgespräch
Rheinische Post, 15.07.2010