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Komödie Düsseldorf GmbH
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Pressestimmen zu „Boeing - Boeing”
Morgens heftet er sich den Sticker „I love New York“ ans Revers. Mittags trägt er Hals- und Einstecktuch in den italienischen Nationalfarben. Abends bindet er sich eine Schürze mit Schweizer Kreuz um. Butler Georg (Ralph Morgenstern) passt sich dem windigen Leben seines Herrn an wie ein Chamäleon. Bernard (Christopher Krieg) ist ein Filou im Kachelmann-Format.
Drei Bräute aus drei Ländern glaubt er genial unter einen Hut zu bringen: die quirlige Amerikanerin Janet (Tina Bordihn), die rassige Italienerin Giulietta (Anna Montanaro), die hyperaktive Schweizerin Judith (Anja Krüger). Alle drei fliegen als Stewardessen durch die Welt. Hebt die eine ab, landet die nächste, und die dritte ist irgendwo in Übersee.
Doch ohne Georg, der die Lieblingsspeisen der Damen (Joghurt, Pasta, Käsefondue) so behände wechselt wie ihre Bilder auf der Kommode, würde das System aus dem Ruder laufen. In dem unverwüstlichen Boulevardstück „Boeing – Boeing“ von Marc Camoletti (1960 in Paris uraufgeführt, 1965 verfilmt) ist die Hausperle weiblich.
Die „Komödie“ setzt stattdessen Ralph Morgenstern als Faktotum ein. Das ist schlau. Keiner kann so herrlich indigniert schauen wie der Erzkomödiant aus Köln. Seine Pointen zünden, seine Gesten sitzen, souverän nimmt er sich selber auf die Schippe. Schnell springt der Funke über, zumal Frank-Lorenz Engel das Spektakel in flottem Tempo inszeniert.
Das Publikum ergötzt sich an dem akzentreichen Geschnatter des Damen-Trios (angeführt von der umwerfend temperamentvollen Anna Montanaro). Es verfolgt vergnügt, wie der coole Casanova in Turbulenzen gerät und seine Maxime „Ein Hafen, viele Schiffe“ nichts mehr taugt. Denn natürlich kommt die Realität den Flugplänen irgendwann in die Quere. Bernard kann von Glück sagen, dass er den biederen Robert zur Seite hat. Sein alter Kumpel, ein rheinisches Landei im Ringelpulli, staunt über die Winkelzüge des Freundes, gerät angesichts der properen Stewardessen schier aus dem Häuschen und mutiert seinerseits zum Schwerenöter. Christoph Schlemmer treibt in dieser dankbaren Rolle den Irrwitz auf die Spitze.
Längst hat man begriffen, warum das Bühnenbild reichlich Türen aufweist. Sie werden in dem spritzigen Schwank dringend gebraucht, ständig verschwindet jemand, ein anderer taucht auf, jede Sekunde kann der Schwindel auffliegen. Die Handlung hangelt sich bisweilen haarscharf an der Klamotte entlang, ohne ihr jedoch zu verfallen. Im Parkett gluckst und kichert es, bis sich alle Probleme in Luft auflösen. Großer Jubel bei der Premiere.
Rheinische Post, 11.02.2011
Tolle Premiere in der „Komödie“
Drei bildhübsche Stewardessen aus Italien, Schweiz und den USA (dargestellt von Anna Montanaro, Tina Bordihn und Anja Krüger), ein herrlich kauziger Diener Ralph Morgenstern und die beiden großen Mädchen-Fans Christopher Krieg und Christoph Schlemmer – eine starke Truppe für eine der berühmtesten Lustspiele der Welt in der „Komödie“. Da hat man sich schon vorher auf diesen Abend gefreut – zu Recht. Was unter dem berühmten Titel „Boeing-Boeing“ etwas mehr als zwei Stunden auf der Bühne abläuft, ist Theater der Spitzenklasse.
Und ein schauspielerischer Höhepunkt in dieser Saison. Die amerikanische Film-Komödie stammt aus dem Jahr 1965. Fünf Jahre zuvor wurde sie als Theaterstück des französischen Schriftstellers Marc Camoletti in Paris uraufgeführt. Stars wie Tony Curtis und Jerry Lewis gehörten später zu den Kino-Helden des mitreißenden Stücks. Auch auf der Steinstraße gab es jetzt Riesenbeifall für eine Truppe, die sich wunderbar verkauft. Bei den Mädels liefert vor allem der international gefeierte Düsseldorfer Musical-Star Anna Montanaro eine stimmliche Leistung der Superklasse (bei ihren verbalen Angriffen auf die Männerwelt brüllt sie herrlich ohrenbetäubend).
In der Reihe der Herren schießt Ralph Morgenstern den Vogel ab. Welch eine Traumrolle! Der Theater-Butler sorgt für die stärksten Lachsalven. Eine herrliche Liebesgeschichte, wunderbare Dialoge, Schlitzohrigkeiten – das ist Theater der Extraklasse.
Express, 11.02.2011
Ralph Morgenstern begeistert in der Komödie als Diener Georg im Stewardessen-Stück „Boeing-Boeing“.
Rasant, frisch, voller zweideutiger Turbulenzen und Dialekt-Tiraden in Szene gesetzt von Frank-Lorenz Engel, dessen Schauspieler die Pointen sicher auf den Punkt bringen.
Erstaunlich ist, dass das Stück des Franzosen Marc Camoletti aus den 60ern weder Staub angesetzt, noch an komödiantischem Schwung eingebüßt hat. Denn der Regisseur passt den Sprach- und Dialekt-Witz der Stewardessen und ihrer Verehrer unserer coolen Zeit an.
Ein moderner Theo Lingen.
So gab’s am Ende Ovationen für die Truppe mit bekannten Gesichtern aus Film, Musical und Fernsehen. Vor allem für Ralph Morgenstern, der als Hausdiener Georg die Fäden in der Hand hält, die seinem Herren gerade entglitten sind. Unnachahmlich mimt der schlaksige Morgenstern in feinem Zwirn den genervt näselnden und tänzelnden Lakaien, der mit kleinen Bösartigkeiten, Häme und spitzer „Geierwally“-Zunge das turbulente Treiben kommentiert.
Der vielseitige Comedian macht daraus eine verwegene Mischung aus heutigem Theo Lingen und einer Figur aus der „Super Nanny“. Der Kölsche Comedy-Star und TV-Tratscher vom Dienst hat, so scheint’s, seine neue Bühnenrolle gefunden - als Butler.
Hinreißend auch die Damen, die vehement als Dialekt-Karikaturen auftrumpfen. Anna Montanaro als Giulietta nimmt man gerne die gereizte Italienerin ab, die im derben Italo-Akzent schimpft. Mamma mia! Urkomisch auch die Kabinettstückchen in gurgelndem Schwyzer-Deutsch von Anja Krüger als nymphomanische Flugbegleiterin Judith. Ebenso Tina Bordihn als selbstbewusste und emanzipierte US-Stewardess Janet.
Herrlich überzeichnet sind auch die Männer. Christopher Krieg als geölter Schwerenöter Bernard, der mit offenem Hemd nichts anbrennen lässt. Als sein Freund Robert begeistert Christoph Schlemmer, der die Lacher stets auf seiner Seite hat. Er mutiert vom schüchternen Landei aus der Eifel hin zum stürmischen Herzensbrecher, dem coole Stewardessen nicht widerstehen können.
Fazit: Fetziges Volkstheater. Dank Ralph Morgenstern könnte es Kult werden - für Szene-Fans und Karnevalisten. Karten: 0211/133 707.
NRZ, 11.02.2011
„Boeing – Boeing“ feiert an der Steinstraße umjubelt Premiere.
„Boeing – Boeing“ ist eine Komödie, die mit ihrem rasanten Tempo schon in den 60er Jahren funktionierte. Regisseur Frank-Lorenz Engel hat das Spiel der schlagenden Türen und der wilden Knutschszenen, perfekt in die heutige Zeit gerettet und bescherte seinem Premierenpublikum am Mittwoch einen höchst unterhaltsamen Abend.
Seine perfekte Rolle hat dabei Ralph Morgenstern gefunden, der den schrulligen Butler herrlich verschroben spielt. Auch Christoph Schlemmer ist in seiner Rolle als Landei grandios und gibt dem Stück mit dem rheinischen Dialekt eine lokale Note. Doch die wahren Stars sind die drei Geliebten, allen voran Anna Montanaro, die in Sachen Feuer selbst dem Vulkan Ätna locker die Stirn bieten kann.
Westdeutsche Zeitung, 11.02.2011
Das Stück ist zwar schon über 50 Jahre alt, aber es begeistert das Publikum immer noch. Mit stehenden Ovationen feierten die Zuschauer die Premiere von „Boeing – Boeing“ in der Düsseldorfer Komödie.
Bild, 11.02.2011
Die Besetzung ist ein Glücksgriff der Theaterleitung: Drei attraktive Damen, zwei charismatische Männer und ein Comedian-Star zu finden, war wohl nicht einfach. In klassischen Kostümen mit den Airlinefarben grün, rot und blau, ist das Damen-Trio so Titelblatt-fotogen, dass man versteht, dass sich der ewige Verführer nicht für die „Eine“ entscheiden kann. Anna Montanaro, Musical-Star mit internationalem Erfolg bis nach New York, spielt die italienische Stewardess Giulietta mit hinreißendem Temperament. Wenn sie „amore“ flüstert und kurz danach mit hysterischer Eifersucht reagiert, ist das vulkanische Faszination pur. Tina Bordihn als amerikanische, kühl kalkulierende Verführerin Janet, präsentiert die schönen Beine so geschickt, wie ihre überraschende Zukunft als Millionärsgattin – fabelhaft. Anja Krüger ist die schöne Schweizer Stewardess in Rot, die mit starkem Heimatakzent spricht. Mit gespielter Empörung reagiert sie auf die Kuss-Verführungen von Robert, Bernards Freund, der sie mehr als verwirrt… köstlich. Christopher Krieg spielt sich als kussroutinierter Bernard viril und vital durch das Lügennetz seiner flugplangesteuerten Affären und überzeugt als termingestresster Lebemann. Christoph Schlemmer hat als Freund Robert, der als Landei nach Jahren Wiedersehen mit Bernard feiert, wieder eine Paraderolle an der Komödie Düsseldorf gefunden. Wie er langsam von der Rolle des Naturburschen zum sinnlichen Verführer wechselt, ist komödiantische Extraklasse an Charme und verführte das Publikum zu Lachsalven en masse – bravo! Das gelingt auch Ralph Morgenstern als Butler Georg. Glatzköpfig, elegant und mit unvergleichlicher Körpersprache und Gestik formt das Comedian-Ausnahmetalent eine unvergessliche Boulevardtheater-Figur. Diese Rolle spielt ihm keiner nach!
Diese Produktion ist hitverdächtig und wird noch bis zum 31. März gespielt.
TheaterPur
So begeistert war Schauspielerin Nina Juraga (Verbotene Liebe) von ihrem Kollegen Christoph Schlemmer als „Robert“ in „Boeing-Boeing“, dass sie ihm direkt eine Schärpe mit der Aufschrift „World´s best Lover“ umlegte.
Begeistert war auch Capitol-Chef Maik Klokow, der mit seiner Frau Anna Montanaro als Italienerin „Giulietta“ mitgefiebert hatte. Nach der erfolgreichen Premiere sagte er ganz gelassen: „Das italienische Temperament erinnert mich an zu Hause…“
Dickes Lob gab´s auch für „Butler Georg“ Ralph Morgenstern. Den würde Klokow sofort engagieren. „Er ist einer der ganz Großen.“ Morgenstern hat jedoch mit seinem Kölner Café, in dem es eine Neuauflage seines „Kaffeeklatsch“ geben wird, alle Hände voll zu tun.
Express, 11.02.2011
Maik Klokow war überwältigt. „Sie hat eine unglaubliche Präsenz“, schwärmte der Musical-Produzent und Chef des Capitols. „Wann immer sie lächelt, nimmt sie die Bühne ein. Ich hab´ mich heute Abend neu verliebt in meine Frau.“ Anna Montanaro warf ihm einen gerührten Blick zu. „Das geht mir aber genau so, wenn ich so etwas höre!“ Für die Sängerin war die Premiere von „Boeing-Boeing“ in der „Komödie“ zugleich ihre mit Bravour bestandene Feuertaufe als Schauspielerin. Es war nicht das einzige Paar, das nach der umjubelten Vorstellung ausgelassen feierte. Tina Bordihn, nach der Geburt von Juna Frizzi im September in Rekordzeit wieder gertenschlank, stellte ihren Lebensgefährten Hartwig Stiebler vor. Als sie in der „Komödie“ vor zwei Jahren in „Die Kaktusblüte“ ihre erste Theaterrolle spielte, frisch getrennt von Hannes Jaenecke, lernte sie den Düsseldorfer Anwalt kennen - und kehrte daraufhin ganz in ihre Heimatstadt zurück. „Wenn ich arbeite, kann sich meine Mutter ums Baby kümmern, das passt alles wie gemalt.“ Und wieder war Kalle Pohl mit Frau und Tochter bei der Premiere. „Ich bin begeistert“, urteilte der Kölner Komödiant, „was Ralph Morgenstern bietet, ist großes Kino.“ Ebenfalls aus Köln kamen Sportreporter Alexander von der Groeben und Sohn Maximilian, der nach dem Abitur im Sommer Schauspieler werden will. Erfahrungen im Schultheater und im Fernsehen hat er bereits. In „Boeing-Boeing“ verblüffte Christoph Schlemmer mit rheinischem Singsang. „Auf der Folkwangschule musste ich mir meinen Dialekt mühsam abschleifen, jetzt durfte ich ihn nach 20 Jahren wieder rauskramen.“


