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Komödie Düsseldorf GmbH
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Pressestimmen zu „Die Überraschung”
Francis C. Winter inszeniert "Die Überraschung" an der Komödie. Ein famoser Spaß mit Musik und Tiefgang.
Zündend spritzige Dialoge, Pointen am laufenden Band und ein wenig gesellschaftskritischer Tiefgang: Freunde süffiger Boulevard-Kost kommen in der Komödie voll auf ihre Kosten. All das, was sie suchen, finden sie in "Die Überraschung", einer musikalischen Komödie über pseudoliberales Bürgertum in den amerikanischen Südstaaten aus der Feder von Francis C. Winter. Der Sohn von Judy Winter beweist dabei nicht nur sein Schreibtalent, sondern ebenfalls seine Qualitäten als differenziert auftrumpfender Schauspieler.
Die locker-freche Inszenierung von Adelheid Müther, die Berlin vor zwei Jahren am Kurfürstendamm feierte, erreicht durchaus auch rheinische Frohnaturen. Das zumindest war nach der bejubelten Premiere klar. Eine exzellente Crew von singenden Darstellern - allen voran Volker Brandt, der sogar Klarinette spielt und die Souldiva Joanne Bell, ein intelligent und effektsicher geschriebenes Stück, ein zauberhaft blühendes Bühnenbild (Marie-Therese Cramer) und raffiniert verwobene Hits aus Jazz und Soul bescheren Theaterfans wieder einen Knüller.
An Überraschungen mangelt es wenig. Gleich zu Beginn swingt die schwarzhäutige Haushälterin Juanita - alias Joanne Bell - "Oh happy day". In knallbunter Montur und mit rotem Turban genießt sie Narrenfreiheit in der Villa des Cheflektors Kline (Volker Brandt). Dessen Frau Norma lässt die Charity-Lady raushängen (pointensicher gemimt von Susanne Seidler). Toleranz gibt′s gratis in ihrem Haus.
So viel Überraschungen sollte man sich nicht entgehen lassen und schnell eine Karte bestellen.
NRZ (05.09.2008)
„Die Überraschung“ überzeugt mit gesangsstarkem Ensemble in der Komödie.
Mit „Die Überraschung“ hat Francis C. Winter, Adoptivsohn von Schauspiellegende Judy Winter, ein humor- und temperamentvolles Stück geschrieben, das nicht mit Witz und Situationskomik geizt. Wesentlicher Bestandteil der Inszenierung von Adelheid Müther ist die Musik: Immer, wenn den Figuren vor Wut die Worte fehlen, singen die Schauspieler bekannte Songs wie „Summertime“ oder „What’s new pussycat“ und bieten dem Zuschauer damit gleich mehrere Höhepunkte.
Besonders Joanne Bell als Hausmädchen Juanita verleiht der Darstellung mit ihrer gospelstarken Stimme einen besonderen Charme.
Neben den äußerst unterhaltsamen musikalischen Einlagen glänzt „Die Überraschung“ mit einer ausgezeichneten Besetzung. Volker Brandt und Susanne Seidler bieten als Eltern Kline mit stichelnden Neckereien und vertrauten Zärtlichkeiten Szenen einer Ehe, dass man meinen könnte, sie wären wirklich seit 30 Jahren verheiratet.
Bestens besetzt ist auch Anja Schiffel alias Tochter Susan, an deren Seite Francis C. Winter als Peter manchmal ein wenig abfällt. Elaine Thomas als Peters Mutter und Thomas Erich Killinger als Gärtner beziehungsweise Klavierbegleitung ergänzen das Ensemble.
Das neue Stück der Komödie an der Steinstraße, das vorher schon in etwas anderer Besetzung in Berlin gespielt wurde, bietet glänzende Unterhaltung.
WZ (05.09.2008)
Sie ist farbig, singt mit einer begnadeten Stimme „Oh Happy Day“ und will eigentlich immer nur eins: „Jetzt brauche ich ein Schlückchen!“
Hausmädchen Juanita ist der Star im neuen Stück „Die Überraschung“, das gestern Abend viel beklatschte Premiere in der „Komödie“ Steinstraße hatte.
In der Rolle steckt die kalifornische Opernsängerin Joanne Bell.
Das Ehepaar Norma und George Kline (wunderbar Susanne Seidler und Volker Brandt) steht im Mittelpunkt der musikalischen Komödie.
BILD-Zeitung (05.09.2008)
Regisseurin Adelheid Müther hat die Vorlage zu Francis C. Winter, der auch den Peter spielt, zu einer munter-besinnlichen, unverkrampften Auseinandersetzung mit dem Thema Vorurteil auf die Bühne gebracht. Dank ihrer Inszenierung und vorzüglicher Darsteller wie Volker Brandt als tapsig-cholerischer Familienvater George und Susanne Seidler als seine Frau Norma versinkt die Handlung nie in Schwermut, sondern vollzieht im rechten Augenblick Richtungswechsel ins Komödiantische. Das ist nicht zuletzt das Verdienst von Joanne Bell, die die Haushälterin Juanita ganz wunderbar mit Witz und Selbstironie verkörpert. In Grundzügen und Botschaft erinnert das Stück an den Filmklassiker „Rat mal, wer zum Essen kommt“ mit Sidney Poitier, Spencer Tracy und Katherine Hepburn, der 1967 zwei Oscars einheimste.
EXPRESS (05.09.2008)
Das musikalische Bühnenstück von Francis C. Winter, vor zwei Jahren in Berlin uraufgeführt, ist nun in der Komödie in der Steinstraße zu sehen. Zügig steuert die Inszenierung von Adelheid Müther auf einen Konflikt zu: Susan hat ihren Liebsten im Schlepptau, präsentiert ihn den Eltern – und ist empört über deren Irritation. Peter hat dunkle Haut. Na und? Haben sie ihr nicht immer Toleranz gepredigt?
Susanne Seidler ist eine souveräne Mutter. Publikumsliebling Volker Brandt zeigt zerknautschen Teddy-Charme. Die lebhafte Susan (Anja Schiffel) und ihr smarter Peter (Francis C. Winter) treten überzeugend auf.
Rheinische Post (05.09.2008)


