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Komödie Düsseldorf GmbH
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Pressestimmen zu „Endlich Allein”
Kultur in Düsseldorf
Wie im richtigen Leben
Premiere. Ein Klassiker, neu serviert: Manon Straché und Ulli Kinalzik sorgten in der Komödie für Jubel.
„So richtig aus dem Leben“ seufzte eine Besucherin in der Komödie nach der bejubelten Premiere von „Endlich allein“.
Das Westküsten-Lustspiel aus der Feder des Amerikaners Lawrence Roman ist zwar einige Jahrzehnte alt, besitzt aber noch heute für deutsche Väter, Mütter und Kinder einen hohen Wiedererkennungswert. Auch wegen der Eltern-Schauspieler, bekannt durch Film und Fernsehen: Manon Straché und Ulli Kinalzik.
Knapp, salopp, frisch und frech.
Die beiden schonen sich keine Sekunde, lassen keine Pointe aus, geben dem Affen Zucker. Die genervte Mutter Helen will durchgreifen und ihre Brut schnell wieder loswerden. Doch überkommt sie der Zweifel: Hat sie in der Erziehung etwas falsch gemacht? Dagegen sitzt der verständnisvolle Vater George zwischen allen Stühlen. Heutig wirkt die Komödie auch wegen der flotten Übersetzung von Wolfgang Spier, der Parodie auf allerlei Hausfrauen-Psychologie und der zeitgeistigen Inszenierung von Helmuth Fuschl und Anatol Preissler.
Natürlich hängen die Jungs ständig am Handy, telefonieren mit Ex- und künftigen Geliebten, sprechen Klartext, knapp, salopp. Michael (Martin Brunnemann), Elliott (Otto Beckmann) und Robert (Thorsten Engels) wirken frisch und frech, haben nichts von abgestandener 60er-Jahre-Betulichkeit. Dazu passt die Musik, alles Ohrwürmer wie „We will rock you“ oder „Help“. Für die Jugend 2008 ist das Kult.
Sarah-Jane Janson, die Tochter von Horst Janson, mimt flockig und kokett die große Blonde Janie, hinter der alle Jungs her sind.
(NRZ, 03.05.2008)
Premiere „Endlich allein!“ in der Komödie erhält stehende Ovationen.
Mitten aus dem Leben und mir Volldampf auf der Bühne.
Die Komödie in der Steinstraße ist zur Premiere restlos ausverkauft. Die Gäste: Größtenteils ebenfalls im besten Alter. Und die Vorlage für das Stück von dem Autor Lawrence Roman scheint vielen von ihnen höchst bekannt vorzukommen. Deutlich hört man aus dem Zuschauerraum halbgeflüsterte Zustimmung, die rundherum kopfnickend bestätigt wird. Zitate wie „Im Hotel Mama kennt man wenigstens das Personal“ – oder: „Ihr seid schuld, dass ich so groß geworden bin“, haben hier auch schon andere zu Hause gehört. Immer wieder gibt es spontanen Zwischenapplaus.
Und vielleicht ist es das: Ein Stück, tatsächlich voll aus dem Leben gegriffen, sehr engagiert und mit Volldampf auf die Bühne gebracht, das allen Beteiligten größten Spaß zu machen scheint.
So viel Engagement, dass Manon Straché mittendrin ein Schild so fest auf den Boden schleudert, dass es in den Zuschauerraum fliegt. Gleich mehrfach werden die Darsteller am Ende wieder auf die Bühne geklatscht. Mit stehenden Ovationen.
(WZ, 03.05.2008)
„Endlich allein“: Premiere in der Komödie
„Wenn Kinder klein sind, sind sie so süß, dass man sie am liebsten auffressen würde. Und wenn sie groß sind, bereut man, es nicht getan zu haben.“
Die jüngste Komödie-Inszenierung des Regie-Erfolgsgespanns Helmuth Fuschl / Anatol Preissler zeichnet auf vergnügliche Weise familiäre Abgründe auf, wie sie uns nur allzu bekannt sind.
Vor allem, was Manon Straché hier abliefert, ist mit das Beste, was man in den letzten Jahren in der Komödie erlebt hat.
(express, 02.05.2008)
Schmunzelalarm in der Komödie
„Wenn sie klein sind, dann sind sie so süß, dass man sie am liebsten auffressen würde. Wenn sie groß sind, bedauert man, dass man es nicht getan hat.“
Schmunzler 1
„Wie haben keine Söhne, wir haben Brieftauben.“
Schmunzler 2
„Im Hotel Mama kennt man wenigstens das Personal.“
Schmunzler 3
Und so geht es munter weiter. Spruch auf Spruch. Lacher auf Lacher.
Viel Applaus für die Premiere von „Endlich allein“.
Ein höchst unterhaltsamer Theaterabend. Vor allem dank Manon Straché, die in der Mutterrolle alle Register zieht – Wut, Liebe, Leidenschaft. Ihr Partner Ulli Kinalzik steht manchmal herrlich vertrottelt an ihrer Seite in dem turbulenten Chaos.
(Bild, 03.05.2008)
Das Bühnenbild signalisiert Frische: knalliges Frühlingsgrün, saftiges Orange.
Die fabelhafte Manon Straché spielt sie souverän und mit fiebrigem Temperament, ist Dreh- und Angelpunkt der Komödie von Lawrence Roman.
Manoch Straché sammelt die meisten Lacher des Abends, hat aber auch einen guten Teil der Last zu stemmen. Ulli Kinalzik steht ihr wacker bei.
(Rheinische Post, 03.05.2008)
„Mit Manon bin ich seit unserer gemeinsamen Zeit auf dem Traumschiff befreundet. Eine wunderbare Komödiantin, die einen zum Lachen bringt, aber auch zu Tränen rühren kann.“ Ihr eigenes Gastspiel in der „Komödie“ mit Hans-Jürgen Bäumler liegt schon einige Jahre zurück. Gegen eine Wiederholung hätte Heide Keller sicher nichts einzuwenden: „Das war eine tolle Zeit“, schwärmt sie noch heute, „ich liebe dieses Theater sehr.“
(Rheinische Post, 03.05.2008)
Entsprechend locker ging´s nachher bei Häppchen und Sekt im Foyer zu. Sarah-Jane Janson, zuvor als Janie Johnson zum Bühnensextett gehörend, traf Vater Horst und Schwester Laura und busselte ihren Freund Christian ab. „Traumschiff“-Dauerstewardess Heide Keller kam in Begleitung von Modezar Hanns Friedrichs.
(express, 02.05.2008)


