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Komödie Düsseldorf GmbH
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Pressestimmen zu „Mit 17 hat man noch Träume”
Rückkehr von Tolle und Twist
Düsseldorf – es waren schöne, aufregende, wilde Jahre – die Sixties.
Das Fernsehen wird farbig, ein Mann landet auf dem Mond, die Hippies feiern Woodstock und ein Tor in Wembley erzürnt die ganze Nation.
Musik wird mit dem Tonbandgerät aufgenommen und Deutschland singt Schlager wie „Liebeskummer lohnt sich nicht“, „Er steht im Tor“ oder „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“.
Twist und Wirtschaftswunder, Beatles, VW Käfer und Urlaub am Gardasee. Winnetou auf der Kinoleinwand, und alle Jungs waren unsterblich in Marie Versini als seine schöne Schwester Nscho-tschi verliebt. Ach, sie waren schon klasse, diese Sixties.
Die Schlagersongs der 60er Jahre leben in der Komödie wieder neu auf – von Caterina Valente bis Nana Mouskouri
Tränen kullern vor Freude an den schönen alten Melodien und Texten. Manche singen mit, zumindest leise. Denn nicht nur WDR 4-Hörer kennen „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“ oder „Ganz Paris träumt von der Liebe“ seit ihrer Jugend.
Wenn auch Bill Ramsey und Caterina Valente nicht live in der Komödie auftreten, so erklingen ihre Songs - kredenzt von den Familien Dobermann und Janzen, die sich zu einem Fernsehabend treffen. Sie machen es sich bequem zwischen Ohrensesseln, Telebar und Nierentisch, den Frau Dobermann mit allerlei Schnittchen und der berühmten Käsekugel mit Pickern deckt.
Das Hamburger Entertainer-Duo Vico und Peter Malente tritt multifunktional in Aktion - als Gastgeber, Regisseur und Sänger. Die beiden - und Sonja Herrmann, Christin Deuker und Bianca Arndt - verstehen sich auf starke Überzeichnung, Ironie, fliegenden Rollenwechsel und Comedy. Und auf Vermeidung von Staub, Mief und Ranzigkeit. Sie lieben aber auch ihre Schlager, ebenso wie die Interpreten. Peggy March mit dem Titelsong, Gitte Haenning mit „Ich will nen Cowboy als Mann“ oder Siw Malmquist mit „Liebeskummer lohnt sich nicht“ - keiner wird gnadenlos durch den Kakao gezogen, sondern man setzt auf Karikatur mit sanften Sticheleien.
NRZ 07.05.2010
Wer diese Mischung wieder erleben möchte, begibt sich am besten sofort auf einen nostalgischen Ausflug in die schrägen 60er Jahre. Die Schlager-Revue "Mit 17 hat man noch Träume" in der "Komödie" entzückt mit einer so amüsanten wie zeitgeistigen Rückschau. Mit Hits von Caterina Valente läutet die muntere Truppe der Familie Malente den hinreißenden Abend ein. Lauter Könner, die musikalisch wie schauspielerisch überzeugen. Nichts ist peinlich oder platt, nichts überzogen, die Gags sitzen perfekt.
Die beiden Herren mit den Künstlernamen Vico und Peter Malente (Dirk Vossberg und Knut Vanmarcke) haben die Revue konzipiert. Je nach Szene versprühen sie Biederkeit oder öligen Charme, sind als Blue Diamonds oder doppelte Nana Mouskouri nicht zu übertreffen. Geschickt werden Spielhandlung, Werbe-Einsprengsel und Lieder gemixt. Köstlich, wie der Waschmittel-Wettstreit in die Schnulze "Ganz in Weiß" mündet.
Überhaupt die tollen Schlager von einst! Besucher ab einem gewissen Alter registrieren mit wonnigen Seufzern, wie lückenlos sie sich mitsingen lassen. Und wie gerne man das tatsächlich lauthals täte. Das Publikum am Premierenabend begann mit verhaltenem Summen, doch nach und nach fielen die Hemmungen. Schönste Erkenntnis der Revue: Nichts ist vergessen.
Rheinische Post, 07.05.2010
Jubelsturm für Sixties-Revue
Das hat es in der Komödie selten gegeben. Zwei Stunden lang feixte, johlte und sang das Publikum begeistert mit.
Mit fünf Minuten stehenden Ovationen feierten die Premierengäste dann um kurz nach 22 Uhr die „Familie Malente“, die mit ihrer wunderbar witzig-musikalischen Schlager-Revue „Mit 17 hat man noch Träume“ alle Chancen hat, Kult in Düsseldorf zu werden.
BILD-Fazit: Ein höchst amüsanter und kurzweiliger Musikspaß.
Bild, 07.05.2010
Und ab geht die Post: Von Manuela bis Petula Clark, von Peter Alexander, Vico Torriani, Alexandra bis Gitte und Rex werden Oldies musikalisch, mimisch und gestisch perfekt mit den damals typischen zickig-neckischen Gebärden vorgeführt.
Das ist wie Silvester, Karneval, Kirmes und Halloween zusammen – umwerfend! Ein wunderbarer Abend, der viel Spaß beschert.
Express, 07.05.2010
„Mit 17 hat man noch Träume“ ist jetzt in der Komödie an der Steinstraße zu Gast.
Mouskouri und Carpendale geben sich ein Stelldichein
Der ausverkauften Komödie gefällt das bereits ausnehmend gut, als aber auch noch Sohn Peter in gleicher Aufmachung eine zweite Nana entrückt über die Bühne schweben lässt, ist die Stimmung kaum mehr zu übertreffen. Zu diesem Zeitpunkt sind die Besucher bereits dem humoristischen Abwinken nahe, die vorangegangenen 90 Minuten haben einiges an Vorarbeit geleistet.
Garniert wird das Ganze mit Kalauern („Wo gestern noch die Leber war, steht heute eine Minibar“) und natürlich vielen weiteren Schlagern von damals, die die Fünf in ihren überkandidelten Kostümen und mit herrlich hüftsteifen Tanzschritten darbieten. Höhepunkte sind dabei Sonja Herrmanns Auftritt als Alexandra („Mein Freund der Baum“), das Duo Blue Diamonds, bei dem selbst Peter Malente vor Lachen kaum an sich halten kann, und natürlich die Nana-Travestie.
Unter dem Strich: Ein Abend so quietschbunt und überzuckert wie eine Tüte Bonbons. Und wo hört man heute noch so wunderbare und fast vergessene Worte wie „Testbild“ oder „Beatschuppen“?
Westdeutsche Zeitung, 07.05.2010


